Einstieg und Gebühren: Beide Börsen verlangen keine Mindesteinlage. Im Spot-Handel nennt MEXC 0 % Maker und 0 % Taker – ausdrücklich als Aktion, laut Datensatz teils nur auf einzelnen Paaren. Phemex berechnet 0,10 % Maker und Taker, im Premium-Tarif ebenfalls 0 %. Bei Futures ist die Maker-Gebühr mit 0,01 % auf beiden Seiten gleich, beim Taker liegt MEXC mit 0,04 % unter Phemex mit 0,06 %. Wer häufig Market-Orders auf Futures setzt, spart bei MEXC also auch ohne Aktionsbedingungen.
Produkte und Plattformen: MEXC setzt auf Breite: über 2.300 gelistete Kryptowährungen, Futures und frühen Zugang zu neuen Token über das Launchpad. Der Datensatz nennt als Kehrseite viele Token mit geringer Liquidität und einen eingeschränkten Kundenservice. Phemex ist eine Derivatebörse mit Spot-Handel: Bitcoin, Ethereum, Altcoins und Perpetual Futures mit bis zu 100-fachem Hebel, eine Orderausführung unter 1 ms und ein Testnet zum risikofreien Üben. Laut eigenem Profil wurde Phemex von ehemaligen Morgan-Stanley-Managern gegründet; die Liquidität liegt unter der der größten Börsen. Beide laufen über eigene Web-Plattform und App.
Profil und Fazit: MEXC (3,5/5 aus 750 Bewertungen) wurde 2018 gegründet und sitzt auf den Seychellen; Phemex (3,6/5 aus 550 Bewertungen) wurde 2019 gegründet und sitzt in Singapur. Beide geben ihre Regulierung als „Various“ an und haben ausdrücklich keine EU-Regulierung – das gehört vor jede Gebührenrechnung. Wer möglichst günstig handeln und frühe Token-Listings mitnehmen will, ist bei MEXC richtig; wer sich auf Futures konzentriert, schnelle Ausführung schätzt und Strategien zuerst im Testnet erproben möchte, bei Phemex.