Einstieg und Gebühren: Beide Börsen verlangen keine Mindesteinlage. Bei den Gebühren liegt MEXC vorn: Im Spot-Handel nennt MEXC 0 % Maker und 0 % Taker, ausdrücklich als Aktion und laut Datensatz teils nur auf einzelnen Paaren; bei Futures 0,01 % Maker und 0,04 % Taker. BingX berechnet 0,10 % Maker und Taker im Spot-Handel und 0,02 %/0,05 % bei Futures. Wer viel Volumen bewegt, spart bei MEXC also auf beiden Märkten – sollte aber im Blick behalten, dass eine Aktionsgebühr nicht dauerhaft gelten muss.
Produkte und Plattformen: Hier unterscheiden sich die Ansätze deutlich. MEXC setzt auf Auswahl: über 2.300 gelistete Kryptowährungen, Futures und frühen Zugang zu neuen Token über das Launchpad. Der eigene Datensatz nennt als Kehrseite viele Token mit geringer Liquidität und einen eingeschränkten Kundenservice. BingX setzt auf Social Trading: Copy-Trading mit Top-Tradern ist integriert, dazu kommen Grid-Trading-Bots für automatisiertes Handeln und eine einsteigerfreundliche Oberfläche. Beide laufen über eigene Web-Plattform und App, beide nennen eine geringere Liquidität als die größten Börsen bzw. dünn gehandelte Token als Schwäche.
Profil und Fazit: BingX (3,6/5 aus 650 Bewertungen) wurde 2018 gegründet und sitzt in Singapur; MEXC (3,5/5 aus 750 Bewertungen) wurde ebenfalls 2018 gegründet und sitzt auf den Seychellen. Beide geben ihre Regulierung als „Various“ an und haben keine EU-Lizenz – für Anleger in Deutschland ein Punkt, der vor jeder Gebührenrechnung steht. Wer möglichst günstig handeln und sehr viele Altcoins sehen will, landet bei MEXC; wer Strategien anderer Trader kopieren oder per Grid-Bot automatisieren möchte, findet das bei BingX.